Speedlearning - der Podcast für schnelleres Lernen

Speedlearning - der Podcast für schnelleres Lernen

Die Grenze des Möglichen ist noch lange nicht erreicht

Transkript

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00:00:00: Speed Learning, die Erfolgstechnik für Dich und Dein Leben.

00:00:14: Hallo und herzlich willkommen zu Speed Learning!

00:00:18: Den Podcast in dem Du lernst schneller zu lernen mehr zu behalten und das Gelernte dann auch sicher abzurufen.

00:00:25: Wieder der kurze Hinweis wie am Anfang eines jeden Podcasts.

00:00:29: diesen Podcast gibt es auch auf Englisch Französisch Spanisch und Italienisch und die Links findest du wie immer in der Podcast Beschreibung.

00:00:39: Heute sprechen wir über Motivation, aber vielleicht nicht so wie du es erwartest.

00:00:48: Also keine Motivationsen nach dem Motto Du musst es nur intensiv genug wollen!

00:00:56: Sondern lass uns lieber darüber sprechen wie du Motivration überflüssig machst Denn wer sich auf seine Motivacion verlässt der lernt unregelmäßig.

00:01:10: Besser funktioniert ein System, das automatisch zum Lernen führt.

00:01:17: Lasst uns mal angucken was das Problem mit Motivation ist.

00:01:20: Motivations ist emotional und Emotionen sind bekanntermaßen schwankend.

00:01:27: Manche Tage ist die Energie sehr hoch der Fokus ist da es läuft und andere tage gibt es.

00:01:34: da sind wir müde unkonzentrierten dann einfach keinen Bock Und wenn dein Lernen von deinem Gefühl abhängt, dann bist du diesen Schwankungen ausgesetzt und deswegen lautet die wichtigste Regel in dieser Folge.

00:01:50: Motivation ist gut!

00:01:52: Aber ein System... ...ist besser.

00:01:57: Lass uns mal angucken welche drei Ebenen es gibt, die davon oder von denen es abhinkt ob du dran bleibst beim Lernen.

00:02:08: Ebene eins ist die Entscheidung.

00:02:11: Ich will lernen.

00:02:14: Ja, das reicht aber nicht.

00:02:16: Denn es ist nicht genug zu wollen man muss es auch anwenden gibt den berühmten Satz.

00:02:25: Ebenes weiß die Planung.

00:02:26: ich lerne jeden Tag dreißig Minuten.

00:02:31: Es ist besser Aber es ist nichts stabil.

00:02:35: denn es gibt Tage an denen hast du noch nicht mal Dreißig minuten.

00:02:40: dein Kind fiebert deine Eltern brauchen deine Hilfe deinen Chef ruft an, weil die Hütte brennt.

00:02:51: Oder wenn du selbstständig ist, brennst vielleicht die Hüte bei dir selbst!

00:02:53: Du wachst morgens auf und stehst mit beiden Füßen im Wasser, weil du ein Wasserrohrbruch hast.

00:02:59: Glaub mir da hast du keine dreißig Minuten an dem Tag.

00:03:02: Und es gibt auch kleinere Katastrophen, die dich ebenfalls davon abhalten.

00:03:06: Also es ist besser als einfach nur die Entscheidung zu treffen aber es ist nicht stabil Es ist instabil.

00:03:13: Ebene drei die Automatisierung.

00:03:16: Wenn nichts passiert dann lerne ich Das ist ein Konzept das funktioniert.

00:03:23: Und genau kommen, hier kommen Gewohnheiten und Trigger ins Spiel.

00:03:28: Denn denk mal drüber nach es gibt einen Ritual dass du zweimal am Tag durchführst über Jahrzehnte schon und das ist das Zähneputzen.

00:03:40: Da wurdest Du so drauf konditioniert.

00:03:43: das wahrscheinlich egal wie müde Du bist Egal wie stressig der Tag war, egal wie spätes ist, egal Wie betrunken Du bist Egal wie früh du morgens aufstehst, egal wie spät du morgen dran bist.

00:03:57: Egal ob du den Wasserrohrbruch hast, dein Kind fiebert, deine Eltern deine Hilfe brauchen oder die Hütte brennt!

00:04:06: Du putzt deine Zähne drei Minuten.

00:04:12: wenn du Kinder hast gibt es bei Radio Teddy sogar zweimal am Tag deinen den Zahnputz Song und das tun wir Obwohl die Zähne gesund sind.

00:04:23: Wir fangen nicht erst an, zähne zu putzen wenn wir Karriers haben.

00:04:27: Also du siehst an dem Beispiel und es gibt viele kleine Rituale Die genauso jeden Tag wirken.

00:04:36: Es funktioniert.

00:04:39: Worin liegt jetzt die Macht dieser Trigger?

00:04:41: Ein Trigger ist ein fester Auslöser für eine Handlung.

00:04:45: Beispiel Nachdem Kaffee Den du übrigens Über den Link holen sollte es, der am Ende dieser Podcast-Folge nochmal kommt.

00:04:55: Zehn Minuten Wiederholung Nach dem Zähneputzen fünf Minuten Vokabeln angucken Nach dem Abendessen eine Minute Pomodoro Wenn du raucher bist Während jeder Zigarette einen Dialog wiederholen Wenn du duscht Unregelmäßige Verben abrufen zur Arbeit oder von der Arbeit nach Hause fährst.

00:05:28: Nimm das alles als mögliche Trigger.

00:05:34: Wichtig ist, Lernen darf keine Entscheidung sein.

00:05:37: es muss eine Reaktion sein.

00:05:41: Früher hast du vielleicht ein Instrument gelernt.

00:05:43: immer wenn ich die Gitarre in die Hand genommen habe fing ich an zu spielen.

00:05:48: Immer wenn ich mein Kinderzimmer gekommen bin hab ich den Ranzen in die Ecke geworfen dass man eine Gitarren genommen hat angefangen zu spielen.

00:05:55: Immer wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, ziehe ich jetzt erst meine Laufschuhe an und gehe los.

00:06:00: Das sind solche Rituale.

00:06:01: das ist ein Trigger und da hängst du das Lernen mit dran.

00:06:05: Währenddessen oder unmittelbar danach?

00:06:09: Dann ist der Trigger der Auslöser für die nächste Lernroutine.

00:06:15: Also Wenn dann eine bestehende Routine stattfindet oder abgeschlossen ist, dann kommt die konkrete Lerneinheit.

00:06:27: Kannst zum Beispiel an deinem Handy als Hintergrund oder als Standard Website, die aufgerufen wird am Laptop oder am Handy wenn du ins Internet gehst eine Lernseite nehmen.

00:06:43: Vielleicht flashcardo.com und dann dort heißt als allererstes fünf Vokabeln lernen Und wenn du dann, bevor du dein Handy wieder weglegst oder bevor du den Computer wieder schließt nochmal fünf Vokabeln.

00:06:57: Also mach es einfach automatisch!

00:07:01: Wenn ich mein Laptop öffne einen Wiederholungsblock.

00:07:05: Wenn ich ins Büro komme fünf Fragen zu einem bestimmten Lernthema beantworten.

00:07:11: Wenn nicht mich auf das Sofa setze, sechzig Sekunden lang irgendetwas erklären Wenn ich mit dem Hund spazieren gehe, wenn ich die Blumen gieße.

00:07:21: Wenn ich im Garten bin... ...wenn ich auf der Toilettelsitze... Ja!

00:07:29: Hier ist die zwei Minuten Regel gegen Prokrastination.

00:07:33: Der größte Feind ist nämlich nicht Faulheit Sondern es ist der Start-Widerstand Also der Widerstand gegen das Anfangen.

00:07:44: Deswegen wäre es auch sinnvoll in einem Schulunterricht jede Stunde mit einem Start Trigger zu beginnen, vielleicht eine fetzige Musik oder irgendein ja anderes Ritual.

00:07:57: in Schulen die unter kirchlicher Leitung sind wird zum Beispiel gebetet.

00:08:02: Das ist auch ein solcher Trigger also mache es so klein dass es lächerlich ist.

00:08:09: ich lerne nicht dreißig Minuten sondern ich öffne einen Notiz und beantworte zwei Fragen.

00:08:16: Sobald du gestartet hast, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du noch ein bisschen länger weiter machst.

00:08:21: Also der Anfang ist schwer aber der Rest des Automatismus und das Prinzip sollte sein, dass Du keine Nulltage mehr hast.

00:08:35: Wenn du etwas automatisieren willst brauchst du Kontinuität.

00:08:38: Die Regel lautet da kein Nulltag.

00:08:41: Das bedeutet nicht jeden Tag sechzig Minuten Das bedeutet nur jeden Tag mindestens eine Miniaktion dazu.

00:08:50: Wie gesagt, drei Fragen beantworten, zwei Vokabeln lernen oder zwei Minuten lang Vokabel lernen, eine Aufgabe lösen, sechzig Sekundenlang etwas laut erklären.

00:09:00: und das wirkt weil dein Gehirn lernt dass du jemand bist der täglich lernt.

00:09:06: Ich bin jemand, der täglich lernt und alles was mit ich bin beginnt jeder Satz damit.

00:09:12: Ich bin Beginn zahlt auf dein Identitätskonto ein Und Identität schlägt immer Motivation.

00:09:21: Also hier ist das Antiprograstinationssystem in vier Schritten.

00:09:26: Schritt eins Reibung reduzieren.

00:09:28: Das Material liegt also bereit die Notiz ist offen das Handy ist außer Sicht es sei denn Es wird als Werkzeug zum Lernen benutzen, dann ist aber erst mal alles andere auf dem Handy irrelevant.

00:09:40: Je weniger Starthürden, desto besser!

00:09:42: Die Turnschuh stehen direkt vorne.

00:09:46: Das Buch mit den Prüfungsfragen liegt neben der Toilette.

00:09:52: Der Zettel mit den Vokabeln die du heute lernen möchtest Liegt neben der Hundeleine.

00:09:59: solche Sachen Schritt zwei der Mini-Start.

00:10:02: Du fragst dich zwei Minuten irgendetwas.

00:10:05: Zwei Minuten, zwei Fragen eine Aufgabe.

00:10:09: Und Schritt drei sichtbares Tracking.

00:10:11: du hachst es im Kalender ab Du führst an der entsprechende Liste hast eine kleine Erfolgsspur.

00:10:17: Anstatt dass du sagst anstatt du sie jetzt dir sagst ich mach jeden Tag einen Strich im kalender schreib dir lieber die Zeit dreißig auf.

00:10:25: also machst Dreißig kleine Kästchen und haaks jeden tag ein Kästche ab so das du eine Art Countdown hast.

00:10:32: sieht dann also okay jetzt noch neunundzwanzig Lernheiten, noch achtenszwanziger.

00:10:36: Irgendwann noch fünfzehn.

00:10:37: Das erhöht die Motivation.

00:10:39: Es ist wie beim Marathon laufen wenn du losläufst und jeden Kilometer die Zahl größer wird, ist die Motivertion weiter zu laufen.

00:10:49: Niedriger als wenn die Zahl von zweiundvierzig runter geht und du merkst okay jetzt sind es nur noch fünf zehn Kilometer Jetzt nur noch fünft jetzt nur noch einer Statt jetzt noch, jetzt bin ich bei Kilometer twenty-fünf.

00:11:02: Jetzt bin ich mit Kilometern neun und dreißig.

00:11:04: Ja das ist... Der Countdown ist immer motivierender!

00:11:10: Und dann Schritt vier Belohnung.

00:11:12: klein halten kein riesiges Belohnungssystem.

00:11:15: Ein kleiner innerer Check.

00:11:17: Das erzeugt dann Moment und ein kleines persönliches High Five und Gutes.

00:11:24: Also wir sollten Motivation neu denken Identität Stadtgefühl.

00:11:31: Anstatt zu sagen, ich muss motivierter sein.

00:11:34: Sagt Ich bin jemand der täglich lernt.

00:11:37: Statt Du musst Gitarre üben!

00:11:40: Ich bin Jemand der Gitarrer spielt.

00:11:43: Stadt Ich Muss heute unbedingt noch Fünfzig Vokabeln im Spanischen lernen?

00:11:48: Ich Bin jemand Der auf Spanisch sprechen Kann.

00:11:52: Das verändert Dein Verhalten.

00:11:54: Wenn Lernenteil Deiner Identität wird brauchste weniger Wildenskraft.

00:11:59: Genau deshalb sind kleine tägliche Aktionen, feste Trigger und feste Zeiten so mächtig.

00:12:05: Selbstzeiten die Variable sind Wenn die Rituales stimmen.

00:12:09: Du wirst ja nicht zu jeder Uhrzeit mit dem jeden Tag zur selben Zeit mit deinem Hund rausgehen.

00:12:14: du wirst doch nicht Zu jeder Urzeit Jeden tag zur selbe urzeit auf die Toilette gehen.

00:12:22: Das sind aber einfach die Trigger beim Einkaufen genau das gleiche.

00:12:27: Also Deine Sieben Tage Automatisierungs-Challenge.

00:12:32: Für die nächsten sieben Tage.

00:12:33: wähle einen festen Trigger, ich habe jetzt verschiedene Beispiele gegeben, suche dir einen einzigen raus.

00:12:38: Einen Festentricker.

00:12:41: definiere eine Mini-Lerneinheit von maximal zehn Minuten und sorge dafür dass es keinen Nulltag mehr gibt.

00:12:49: Beispiel nach dem Frühstück beantworte ich fünf Fragen zu meinem Lärmthema, wer nicht?

00:12:54: Nach sieben Tagen merkst du Es fühlt sich weniger als Überwindung an und immer mehr als Routine.

00:13:03: Also fassen wir nochmal zusammen, Motivation ist instabil Gewohnheiten sind stabil.

00:13:08: Die fünf Schlüssel dazu Träger festlegen ein Mini-Ritual starten keine Nulltag mehr.

00:13:16: also Verzicht auf Nulltage Reibung reduzieren alles liegt bereit Und die Identität stärken.

00:13:23: Noch mal der Merksatz du brauchst keine Motivations Du brauchst Automatisierung.

00:13:30: Wenn dir diese Folge geholfen hat, dann abonniere doch diesen Podcast.

00:13:34: Teile ihn gerne auch mit Freunden, Arbeitskollegen und jedem von denen du glaubst das es ihm gut tut etwas Neues zu lernen!

00:13:42: Und starte heute noch deine sieben Tage Challenge vielleicht sogar mit einem Freund einen Familiemitglied oder einem Arbeitskullegen.

00:13:51: In der nächsten Folge sprechen wir über einen weiteren Hebeln wie Du mit Energie arbeitest und nicht gegen Sie also Schlaf, Fokuszyklen, Tagesrhythmus usw.

00:14:03: Danke dass du dabei warst.

00:14:04: bis zur nächsten Folge und denk dran!

00:14:06: Du musst nicht motivierter sein, du musst nur systematischer sein.

00:14:12: Zum Schluss noch ein Geheimtipp Wenn ich ja ein bestimmtes Thema lerne trinke ich immer denselben Kaffee oder Tee als Anker.

00:14:20: Zusätzlich kombiniere ich das Getränk mit dem Heilpilz Ganoderma lucidum der mein Organismus unterstützt und meinen Geist beim Lernen beruhigt.

00:14:29: Den Link zu den Produkten findest du in der Podcast.

00:14:32: beschreiben.

Über diesen Podcast

SPEEDLEARNING – Der Podcast für schnelleres Lernen

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von und mit Sven Frank

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