Die Grenze des Möglichen ist noch lange nicht erreicht
00:00:00: Speed Learning, die Erfolgstechnik für dich und dein Leben.
00:00:14: Hallo und herzlich willkommen zu Speed Learning, dem Podcast, in dem du lernst, schneller zu lernen, mehr zu behalten und sicher abzurufen.
00:00:24: Kurzer Hinweis wieder, diesen Podcast gibt es auch auf Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch.
00:00:30: Die entsprechenden Links findest du in der Beschreibung.
00:00:34: Heute klären wir einen der wichtigsten Punkte überhaupt.
00:00:38: Und wenn du das verstanden hast, dann wird Lernen plötzlich viel leichter.
00:00:43: Warum wiederholen allein nicht reicht?
00:00:47: Und was der entscheidende Unterschied ist zwischen Lernen und Training.
00:00:52: Das Problem?
00:00:53: Ich wiederhole ständig, aber es bleibt nicht hängen.
00:00:57: Vielleicht kennst du das, du liest ein Kapitel, markierst dir Stellen, liest es nochmal und hast das Gefühl, okay, verstanden.
00:01:05: Und dann kommt der Moment, in dem du es brauchst, in der Prüfung, im Meeting, im Gespräch und plötzlich ist alles weg oder nur bruchstückhaft da.
00:01:16: Das passiert nicht, weil du schlecht lernst.
00:01:18: Das passiert, weil viele Menschen wiederholen mit Lernen verwechseln.
00:01:24: Wiederholen ist oft nur ein, ich sehe es nochmal, aber was du brauchst ist ein, ich kann es ohne Vorlage abrufen.
00:01:33: Und genau da kommt der Unterschied.
00:01:35: Der entscheidende Unterschied ist, dass Wiedererkennen versus Abrufen.
00:01:40: Und hier kommt die wichtigste Erkenntnis.
00:01:43: Wiedererkennen fühlt sich wie Wissen an, ist aber nicht Wissen.
00:01:49: Wenn du einen Text nochmal liest, denkst du, ja klar, kenne ich.
00:01:53: Das ist Wiedererkennen.
00:01:55: Aber wenn du ohne Text erklären sollst, was drin steht, merkst du, hm, so sicher bin ich doch nicht.
00:02:05: Das ist Abrufen.
00:02:07: Abrufen ist die Fähigkeit, die du wirklich brauchst.
00:02:12: Merk dir einfach Prüfungen, Meetings und echte Gespräche.
00:02:15: testen deinen Abruf.
00:02:18: Nicht dein Wiedererkennen.
00:02:22: Jetzt kommt die Frage, was ist denn Lernen jetzt im Vergleich zu Training?
00:02:26: Hier ist meine relativ simple Definition, damit es einfach glasklar ist.
00:02:30: Lernen ist Input, lesen, hören, anschauen, verstehen, Notizen machen.
00:02:35: Das ist wichtig, aber das ist nur die erste Hälfte.
00:02:38: Und Training?
00:02:39: ist der Output, abrufen, erklären, anwenden, testen, Aufgaben lösen, sprechen und schreiben.
00:02:45: Training ist das, was dein Gehirn zwingt zu sagen, okay, das ist wichtig, das speichern wir mal stabil ab.
00:02:53: Wenn du nur Input machst, sammelt sich Wissen wie lose Dateien an.
00:02:59: Training macht daraus eine funktionierende Fähigkeit.
00:03:04: Training wirkt aus drei Gründen viel stärker.
00:03:06: Es erzeugt Abrufspuren, Denn jedes Mal, wenn du etwas aktiv abrufst, baust du eine Spur im Gehirn.
00:03:15: Je öfter du abrufst, desto leichter wird es.
00:03:19: Zweitens zeigst du dir Lücken.
00:03:21: Beim Lesen denkst du oft, alles klar.
00:03:23: Beim Abrufen merkst du sofort, das kann ich noch nicht.
00:03:28: Und das ist Gold wert, weil du jetzt gezielt nachsteuern kannst.
00:03:32: Drittens macht es dich anwendungsfähig.
00:03:35: Du willst nicht wissen das, sondern du möchtest können wie.
00:03:39: können, entsteht durch Training.
00:03:44: Hier kommt die siebzig-dreißig-Regel, so baust du jede Lerneinheit um.
00:03:48: Wenn du nur eine Sache änderst, dann die.
00:03:50: Mach aus jeder Lerneinheit dreißig Prozent Input und siebzig Prozent Training.
00:03:56: Die meisten machen es umgekehrt.
00:03:58: Neunzig Prozent Input, zehn Prozent Training oder gar kein Training.
00:04:03: Und siehst du das praktisch aus, mal ein Beispiel von zwanzig Minuten.
00:04:07: Sechs Minuten Input, Lesen, Hören, nur das nötigste, dann zehn Minuten Abrufttraining ohne Vorlage und ein vierminütiger Anwendungs-Check, Mini-Test, drei Beispiele, fünf Sätze, eine Aufgabe usw.
00:04:20: Das wirkt sofort, weil du die Fähigkeit trainierst und nicht nur die Information.
00:04:27: Hier mal fünf Trainingsformen, die immer funktionieren und diese Methoden kannst du für fast jedes Thema nutzen.
00:04:35: Trainingsform eins, die Sechzig Sekunden Erklärung.
00:04:40: Stell dir einen Timer auf Sechzig Sekunden und erkläre das Thema so, dass ein Anfänger es versteht.
00:04:48: Wenn du ins Stocken kommst, dann liegt hier genau dein Lernhebel.
00:04:53: Trainingsform zwei, zehn Fragen, sogenannte Active Recall.
00:04:58: Schreib dir zehn Fragen zum Stoff aus.
00:05:00: Auf Beantworte sie ohne nachzuschauen.
00:05:03: Wichtig ist, es müssen aktive Fragen sein.
00:05:06: Fragen müssen aktiv sein, nicht nur Definitionen.
00:05:09: Also zum Beispiel, wann nutze ich X?
00:05:12: Was ist der Unterschied zwischen A und F?
00:05:14: Gib ein Beispiel.
00:05:17: Trainingsform drei.
00:05:18: Drei Beispiele aus dem echten Leben für jedes Konzept.
00:05:21: Drei Beispiele, die realistisch sind.
00:05:23: Konzept Business.
00:05:25: Drei Situationen aus Meetings.
00:05:27: Konzeptsprache, drei Alltagssätze, die du wirklich sagen würdest und Konzeptprüfung, drei Aufgabenvarianten.
00:05:37: Trainingsform vier, Teachberg.
00:05:40: Du tust so, als würdest du es jemandem beibringen.
00:05:43: Laut Sprechen hilft dabei enorm, weil du Struktur brauchst.
00:05:49: Trainingsform fünf, Minitest unter leichtem Druck.
00:05:53: Fünf Minuten, kleine Aufgabe lösen, kurze Zusammenfassung schreiben.
00:05:58: Oder Achtkarteikartenabfragen.
00:06:00: Der leichte Druck sorgt dafür, dass du performancenah lernst.
00:06:06: Nimm mal Miniübungen.
00:06:08: Kannst du gleich heute ausprobieren.
00:06:10: Ein Input Training in zehn Minuten.
00:06:14: Kannst du sofort umsetzen.
00:06:15: Nimm mal ein Thema, das du gerade lernst.
00:06:17: Egal welches.
00:06:18: Hier ist dein zehn Minuten Plan.
00:06:20: Zwei Minuten Input.
00:06:22: Lies und hör nur den Kern.
00:06:24: Fünf Minuten Training.
00:06:26: Erkläre es ohne Vorlage.
00:06:28: Zwei Minuten Fragen.
00:06:30: Schreib fünf Fragen auf.
00:06:32: Eine Minute Plan, Wiederholung, Morgen, drei Minuten.
00:06:36: Wenn du das sieben Tage lang machst, wirst du merken, du lernst nicht nur schneller, du wirst viel sicherer.
00:06:43: Also, die Regel für echtes Speed-Learning.
00:06:47: Wiederholen ist nicht falsch, aber Wiederholen ohne Abruf ist wie Fitness ohne Training.
00:06:54: Die Regel lautet, Input macht dich informiert, Training macht dich kompetent.
00:07:00: oder noch kürzer, nicht nochmal lesen, sondern ohne Vorlage können.
00:07:07: Wenn dir diese Folge gefallen hat, abonniere den Podcast, schreib mir gerne, was du gerade lernst, eine Sprache für eine Prüfung oder ein Business Skill.
00:07:17: Und wenn du möchtest, dann geh doch mal auf unsere Website speedlearning.academy und überleg dir, wenn dir dieses Thema Spaß macht.
00:07:26: ob du nicht Speed-Learning Coach werden möchtest, denn da lernst du, wie du diese ganzen Techniken in Perfektion anwendest und auch anderen vermitteln kannst.
00:07:37: In der nächsten Folge geht es um Fokus, wie du in twenty-fünf Minuten mehr schaffst als in zwei Stunden Pomodoro, was auch immer das ist, richtig nutzen und in den Lernflow kommen.
00:07:49: Danke, dass du dabei warst.
00:07:52: Bis zur nächsten Folge.
00:07:53: und denk dran, du musst nicht mehr lernen.
00:07:56: Du musst nur besser lernen.
00:08:02: Zum Schluss noch ein Geheimtipp.
00:08:04: Wenn ich ein bestimmtes Thema lerne, trinke ich immer denselben Kaffee oder Tee als Anker.
00:08:09: Zusätzlich kombiniere ich das Getränk mit dem Heilpilz Ganodermalucidum, der mein Organismus unterstützt und meinen Geist beim Lernen beruhigt.
00:08:18: Den Link zu den Produkten findest du in der Podcast-Beschreibung.